Aktuelles


Aktivitäten und Termine

Aktuelle Berichte siehe: Aktuelle Berichte – Hospizkreis Menden e.V.


Seit Anfang Juni 2010 haben wir in den Sommermonaten auf dem Wochenmarkt in Menden einen Infostand. Alle zwei Wochen jeweils freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr stehen zwei Mitglieder zu Gesprächen über unsere Hospizarbeit bereit. Und viele Besucher schauen, fragen und nehmen Infomaterial mit.

Seit August 2011 bieten wir auf der palliativen Abteilung der Paracelsus Klinik in Hemer einen sog. Kontaktdienst an. Jeden Mittwoch Nachmittag besucht eine Ehrenamtliche oder ein Ehrenamtlicher die Patienten, die ein Gespräch mit dem Hospizkreis wünschen. Es können sich daraus Begleitungen ergeben, wenn der Patient im Umkreis Menden – Fröndenberg wohnhaft ist. Wünschen Menschen, die nicht in diesem Umfeld wohnen, eine Sterbebegleitung, so vermitteln wir gerne an die zuständigen ambulanten Hospizvereine.


Trauertreff: Lichtblick – Zeit für Trauernde

Er besteht seit April 2013. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Begegnung mit anderen trauernden Menschen in der eigenen Trauer Erleichterung verschaffen kann. Deshalb werden wir weiterhin für Menschen in Trauer die Möglichkeit anbieten, sich jeden letzten Samstag im Monat von 14:30 bis 17:00 Uhr zu treffen. Treffpunkt ist das St. Vincenz Altenheim, Hauptstr. 13 in 58706 Menden.
Jede und jeder Trauernde ist willkommen.


 

Termine 2017

Seit Januar 2013 finden unsere öffentlichen Abendveranstaltungen nicht mehr an einem Freitag, sondern in der Regel jeden ersten Montag im Monat statt.

Jeden ersten Montag im Monat Öffentliche Montagstreffs
im Jochen-Klepper-Haus um 19:30 Uhr
09.01.2017 „Aus der Praxis der Sterbebegleitung einer stationären Altenhilfeeinrichtung“
Referenten: Herr Kochanek (Einrichtungsleitung), Frau Ferber (Pflegedienstleitung)
Veranstaltungsort: St. Vincenz-Altenheim, Hauptstr. 13 (Fußgängerzone)
06.02.2017 „Wie kann ich Ihnen helfen? Bedeutung der Ich-Entwicklung für helfende Beziehungen“
Referentin: Dr. Gisela Steenbuck (Praxis für Psychologische Beratung und Supervision; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der TU Dortmund)
06.03.2017 Mitgliederversammlung
03.04.2017 Palliativmedizinischer Konsiliardienst stellt sich vor
Vermittlung ambulanter palliativer Versorgung zu Hause bis zum Lebensende
Referentin: Brigitte Sturm (Palliativkoordinatorin)
08.05.2017 Ein Notfallseelsorger stellt sich vor.
Pfarrer Hartmut Marks (leitender Notfallseelsorger und Polizeiseelsorger) stellt seine Arbeit vor.
12.06.2017 Die Möglichkeit des Sterbefastens
Ehrenamtliche des Hospizkreises stellen diese Art des Fastens vor. Ihre Kenntnisse beziehen sie aus dem Buch „Sterbefasten“ von Christiane zur Nieden. Die Autorin beschreibt darin die Begleitung ihrer Mutter bis zum Tod. Diese hatte sich bewusst für diesen Weg entschieden.
03.07.2017 Sommerfest
Programm wird noch bekannt gegeben.
07.08.2017 Sommerpause
04.09.2017 Dr. med. Hans-Jörg Hilscher (Stat. Hospiz „Mutter Teresa“ Iserlohn-Letmathe) berichtet von seiner Tätigkeit als Palliativmediziner
02.10.2017 Thema wird noch bekannt gegeben.
06.11.2017 Trauerfeier
für die vom Hospizkreis begleiteten Verstorbenen
04.12.2017 Adventsfeier
in der Cafeteria des Walburgisgymnasiums
Beginn schon um 19:00 Uhr

 

Hospizkreis feiert Jubiläum
20 Jahre Hospizdienst für Menden und Fröndenberg


Jubiläumsprogramm 2016
16.03.2016
Mittwoch
Kinovorstellung im Palast Theater Menden, Twiete 33:
"Dienstags bei Morrie" - Die Lehre eines Lebens; Film nach dem Buch von Mitch Albom. Buch und Film beschreiben die Beziehung zwischen dem Journalisten Mitch Albom und dem totkranken Soziologieprofessor Morrie Schwarz.
Einlass 19:30 Uhr, Begrüßung und Einführung 20:00 Uhr, Eintritt frei!
26.06.2016
Sonntag
11:00 Uhr - 14:00 Uhr
Sommer-Matinée im Park des Walburgisgymnasiums, Schwitter Weg 22, Menden:
mit viel Musik, leckeren Häppchen und Getränken
Besondere Gäste: Violetta Körner und Helen Blau
10.09.2016
Samstag
Zimmertheater Scaramouche, Unterm Hallenbad, Menden:
"Sterben und sterben lassen!" Die KatastrophenKultur beschenkt den Mendener Hospizkreis mit einem literarischen Abend: besinnlich, komisch, ausweglos und hoffnungsvoll, poetisch und absurd. Eine ganz eigene Mischung der KK zum Jubiläum des Hospizkreises
Beginn 20:30 Uhr, Einlass 19:30 Uhr
18.11.2016
Freitag
18:30 Uhr
Fest-Gala im Spiegelsaal der Wilhelmshöhe, Schwitter Weg 29, Menden:
Der Hospizkreis feiert im lockeren lebendigen Rahmen.
Besondere Gäste: Lioba Albus; Bodo Schulte alias Klemens Schulte-Vierkötter, Moderation

 

Erste Veranstaltung im Jubiläumsjahr 2016 fand großes Interesse

"Dienstags bei Morrie", ein Kinofilm der berührte

Der Film des Regisseurs Mick Jackson nach dem gleichnamigen Buch von Mitch Alborn beruht auf einer wahren Geschichte.
Der Sportjournalist Mitch Alborn steckt voll in seinem stressigen termingebundenen Berufsleben. In der Hektik des Alltags denkt er nicht mehr an sein Versprechen, das er seinem ehemaligen Soziologieprofessor Morrie Schwartz nach seinem Collegeabschluss gegeben hat. Er will die Verbindung zu ihm nicht abbrechen lassen und ihn besuchen. Der Zufall will es, dass Mitch das Fernsehgerät einschaltet als der Professor interviewt wird. Dieser sitzt im Rollstuhl und spricht über seine Krankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), eine motorische Nervenerkrankung, die zu Ausfallerscheinungen und Lähmungen der Muskulatur führt. Betroffen vom schlechten Gesundheitszustand seines Professors beschließt Mitch Albom nach einigem Zögern sein damaliges Versprechen in die Tat umzusetzen. Über den Besuch seines ehemaligen Studenten, zu dem er immer in enger Verbindung stand, ist Morrie Schwartz sehr erfreut, so dass er den Wunsch nach regelmäßigen Treffen äußert. Als künftigen Besuchstag vereinbaren sie den Dienstag. Der Sportjournalist besucht den kranken Professor nun jede Woche bis zu dessen Tod. Der natürliche und ehrliche Umgang des Professors mit Krankheit, Tod und Sterben verändert im Laufe der Zeit die Einstellung des Journalisten. Er hinterfragt: Was ist eigentlich wichtig für mein Leben? Was will ich wirklich? Was macht mein Leben lebenswert?

Rund 100 Besucher wurden an diesem Kinoabend mit einem Glas Sekt begrüßt und von Ingrid Camatta und Heidemarie Hassel in den Film eingeführt. (Foto: Frank Saul)

 

Sommermatinée im Park des Walburgisgymnasiums fand großen Anklang

Das Fest erfüllte sämtliche Erwartungen der Aktiven des Vereins. Sogar das Wetter spielte mit. Im Jubiläumsjahr lud der Hospizkreis zu Musik, zu gegenseitigem Austausch und Kennenlernen ein. Da Geist, Körper und Seele zusammengehören durften auch Getränke und leckere Häppchen nicht fehlen. Die Veranstaltung wurde untermalt durch eine musikalische Mischung aus dem Bereich Musical, Pop, Soul und Jazz, dargeboten von Violetta Körner und Helen Blau, die an diesem Sonntag durch Peter Nolte an der Gitarre unterstützt wurden. Das Fest sollte in erster Linie ein Danke-schön für den großen Einsatz aller ehrenamtlich Tätigen sein. Zusätzlich wollten die „Hospizler“ zum Gespräch ermuntern, Mut machen und die Angst vor dem Tod nehmen, kurz gesagt den Tod ins Leben holen. Das weit gesteckte Ziel der Hospizarbeit ist, dass es für Familien, Freunde und Nachbarn wieder selbstverständlich wird den Menschen an seinem Lebensende zu begleiten. Das bedeutet, dass sich der Hospizkreis überflüssig macht.

(Foto: privat)

Von links nach rechts: Uta Lahme, Stefanie Brandt, Wilderich von Boeselager, Heidemarie Hassel und Ingrid Camatta. (Foto: Hellweger Anzeiger)

Von links nach rechts: Peter Nolte (Gitarre) und "Violettes Blau" alias Violetta Körner (Gesang) und Helen Blau (Klavier). (Foto: Hellweger Anzeiger)

 

Katastrophenkultur beschenkt den Hospizkreis mit einer besonderen Lesung

Im vollbesetzten Scaramouche konnten sich die Besucher auf ein urkomisches absurdes und auch trauriges Programm zum Thema Sterben und Tod freuen. Ironische, witzige und besinnliche Texte und Gesangseinlagen wechselten sich ab. So bescherte der Schauspieler Peter Neuhaus mit seinen Kolleginnen und Kollegen den mehr als 120 Besuchern einen abwechslungsreichen kurzweiligen interessanten Abend zum 20-jährigen Hospizkreisjubiläum.

(Foto: Dieter Decius)

(Foto: Dieter Decius)

(Foto: Dieter Decius)

(Foto: Dieter Decius)

 

Gala-Abend im Spiegelsaal der Wilhelmshöhe beschließt das Jubiläumsjahr

In erster Linie sollte der Abend ein „Danke-schön“ sein für die Ehrenamtlichen und für alle Unterstützer des Hospizgedankens. Außerdem bot die Gala Raum für das große Anliegen des Hospizkreises den Tod ins Leben zu holen, d.h. das was für jeden Menschen ganz sicher eintreffen wird nicht zu verdrängen. So wurde den zahlreichen Gästen Gelegenheit gegeben miteinander in lockerer festlicher Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Vielfältige Impulse dazu kamen von Bauer Klemens Schulte-Vierkötter alias Bodo Schulte, der mit seinem sauerländer Witz durch das Programm führte und bisweilen Sterben und Tod auf die Schüppe nahm. Die sauerländische Hausfrau Mia Mittelkötter alias Lioba Albus verstand es in ihrer trockenen Art das Publikum gleichwohl zu erheitern. Bürgermeister Martin Wächter und die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag ließen es sich nicht nehmen den hospizlichen Einsatz gebührend zu loben. Zwischen den einzelnen Reden ergänzte die Band „Bitter-Trio“ die Gala mit ihrer Jazz-Musik. Eine nachdenkliche Atmosphäre im Saal entstand durch die Rede der Palliativärztin Dr. Katja Sielhorst, die Allgemeinmedizinerin und verantwortliche Ärztin der Palliativabteilung der Paracelsus Klinik in Hemer ist. Museumsleiterin Jutta Törnig-Struck berichtete von der Trauerkultur in früheren Zeiten: „Die Schmuckkästchen der Damen glichen tragbaren Friedhöfen“. Dazu brachte sie ausgewählte Objekte aus dem Mendener Museum mit. Wilderich von Boeselager, eines der Gründungsmitglieder, äußerte zum Schluss den Wunsch: Wenn Sterben und Tod wieder selbstverständlicher als zum Leben zugehörig betrachtet werden würden und in Folge dessen Sterbebegleitung ein natürlicher Liebesdienst von Familie, Nachbarn und Freunden wäre, dann ist das weit gesteckte Ziel der Hospizarbeit erreicht. Der Hospizkreis könnte sich dann überflüssig machen.
Die mehr als 100 Festgäste konnten sich mit dem Eindruck auf den Heimweg machen einen fröhlichen festlichen sowie nachdenklichen Abend erlebt zu haben.

Spiegelsaal der Wilhelmshöhe

Martin Wächter (Bürgermeister der Stadt Menden)

Klemens Schulte-Vierkötter alias Bodo Schulte

Mia Mittelkötter alias Lioba Albus

Jazz-Band Bitter-Trio

Eine der Stehtischrunden

 

Netzwerkpartner

Hospizkreis Hemer
www.hospizkreis-hemer.de

Hospizverein Iserlohn
www.hospizverein-iserlohn.de

Zeitgeschenk – Ambulanter Kinder- und Familienhospizdienst
www.caritas-iserlohn.de

Stationäres Hospiz Mutter Teresa
www.hospiz-mk.de

Palliativmedizinischer Konsiliardienst PKD
www.pkdnil.de

 

Neuer Einführungskurs für Sterbebegleitung erfolgreich beendet

15 Teilnehmerinnen und 2 Teilnehmer kamen an zwei Wochenenden und sieben Abenden zusammen um in 60 Unterrichtseinheiten Grundlagen und Kenntnisse zu Sterben, Tod und Trauer zu erlangen. Leiterin dieses Kurses war Irmgard Häussermann (Trauerbegleiterin und Heilpraktikerin für Psychotherapie). Am 15. März 2016 konnten alle Kursteilnehmer ihre Teilnahmebescheinigungen entgegennehmen.


Irmgard Häussermann (zweite von links sitzend) mit den Kursteilnehmern, eine Teilnehmerin fehlt.


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