Hospizkreis Menden e.V.
Kontaktaufnahme zum Hospizkreis Menden

Da der Hospizkreis ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, gibt es keine Geschäftsstelle, die zu üblichen Bürozeiten aufgesucht werden kann. Daher erfolgen die Kontaktaufnahmen überwiegend per Telefon oder E-Mail.

Derzeit nimmt das Vorstandsmitglied Heidemarie Hassel diese Aufgabe als telefonische Ansprechpartnerin wahr.

Heidemarie Hassel
Heidemarie Hassel

Sie berichtet über ihre Erfahrungen:
Oft rufen Angehörige an, die erst einmal ratlos sind – die Diagnose des Arztes über den baldigen Tod eines nahen Menschen ist schwer zu ertragen. Oft werde ich gefragt „was können wir noch tun?“

Es kommen regelmäßig auch Fragen nach Schmerztherapie, Palliativpflege, Pflegeeinrichtungen oder stationäre Hospize. Letztere gibt es in Arnsberg, Schwerte, Iserlohn-Letmathe und etwas weiter entfernt in Dortmund und Hamm. Ich mache Netzwerkarbeit und verweise auf die Einrichtungen und helfenden Institutionen im Umkreis Mendens, auf Palliativärzte oder z. B. eine Pflegeberatung.

Ich versuche Mut zu machen, informiere oder verweise auf andere Ansprechpartner.

Die erste Anlaufstelle für den Trauertreff ist ebenfalls das Hospiztelefon. Wenn ein Interessent es wünscht biete ich einen Rückruf unserer Koordinatorin für den Trauertreff, Marion Luig an, die umgehend zurückruft.

Marion Luig
Marion Luig

Durch Weiterbildung im Thema Trauer und Erfahrung mit Trauernden ist sie die geeignete Ansprechpartnerin.

Eine wichtige Frage, die am Telefon gestellt wird, ist die der künstlichen Ernährung am Lebensende. Angehörige haben oft ein schlechtes Gewissen, eine Magensonde für den Kranken abzulehnen. Sie wollen ihn nicht verhungern lassen. Eine Aufklärung darüber ist für ihre Entscheidungsfindung oft sehr hilfreich.

Es kommen auch Anfragen für persönliche Lebensberatung im Alltag. Da dies nicht das eigentliche Aufgabengebiet des Hospizkreises betrifft, versuche ich weiterzuhelfen durch Weitergabe von Kontaktdaten zu anderen Stellen, die für die betreffende Lebenssituation kompetent sind. Über das Telefon werden wir auch von Schulen und Gruppen für Vorträge angefragt.

Vorsorgemappen, deren Inhalt aus Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, „Gedanken zu meinem Sterben“ und einer Informationsbroschüre besteht, können telefonisch angefordert und zum Selbstkostenpreis von 6.- Euro erworben werden.


Öffentlichkeitsarbeit

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